Das Slowcarbbrot | SlowCarber

edited Januar 2015 in Blog-Kommentare

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Das Brot für Slowcarber

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Kommentare

  • Ich hab ja da einen ungenutzten Brotbackautomat.. hmm! Mal Gucken wenn ich Zeit zum Experimentieren finde. :D
  • ich habe es gestern probiert - super lecker! aber einen Nachteil hat es - Dank meiner Nachbarn hatte ich innerhalb 10 Minuten nur noch die Hälfte :-)
  • edited März 2016
    Gestern schon über Twitter veröffentlicht:

    Nun auch, nochmals ein wenig ergänzt, hier.
    (Vielleicht sollte ich mal nen eigenen Blogartikel dazu auf machen :) )

    Hallo Zusammen,

    Jam und ich haben uns nun schon des öfteren auf Twitter über dieses hervorragende Brot ausgetauscht. Nun möchte ich allen Lesern dieses Beitrags gerne meine Erfahrungen mitteilen, da ich auch ein wenig weiter experimentiert habe. :smiley:

    Generell: Nach dem Zerkleinern der Samen und Kerne habe ich zunächst alle trockenen Zutaten gut durchgemengt, bevor ich das Wasser hinzugefügt und geknetet habe.

    Tipp: Da das Brot, wie auch andere Eiweißbrote dazu neigt nach einiger Zeit eher gummiartig zu werden, als knusprig zu bleiben, friere ich direkt nach dem erkalten einzelne Scheiben ein und toaste mir die dann nach Bedarf einfach kurz auf. Das klappt super und außerdem hat man "für den Notfall" mal ein paar Scheiben Brot auf Vorrat.

    1. Experiment:
    Anstatt von 2 Päckchen Trockenhefe, habe ich 2 Würfel a 42g Frische Hefe genommen. Evtl. kann man hier auch auf einen Würfel reduzieren. Werde ich beim nächsten Brot mal testen. Auf jeden Fall habe ich die Hefe immer erst in den 350ml Wasser aufgelöst. Ich habe außerdem gemerkt, dass der Teig zwar ein wenig, aber nicht sonderlich viel aufgegangen ist. Geschmeckt hat das Brot aber dennoch sehr lecker. Aber gefühlt fehlte noch etwas Pfiff vor allem im Nachgeschmack.

    Tweet mit Bild dazu:

    2. Experiment:
    Dieses mal habe ich den Leinsamen, die Sonnenblumenkerne und den Sesam vorab in der Pfanne goldbraun angeröstet. Bitte nur die Samen/Kerne in die Pfanne geben! Beim Leinsamen sieht man es nicht so gut, da dieser ja an sich dunkel ist. Allerdings kann man nach einer Weile die Röstaromen riechen und ein leichtes Zischen hören. Die Kerne auch immer mal wieder zwischendrin wenden. Anschließend dann wie beschrieben zerkleinern.

    Ebenfalls habe ich wieder 2 Würfel frische Hefe genutzt. Zusätzlich habe ich den Süßstoff durch 2 Teelöffel braunen Xucker light (Erythrit) ersetzt. Dieser hat scheinbar die Hefe, im Gegensatz zum Süßstoff, ordentlich genährt und so ist das Brot ordentlich aufgegangen. (Ergänzung: Wie ich gestern, am 30.03.2016, noch erfahren habe, ist Erythrit nicht in der Lage die Hefe zu nähren. Vielleicht hat ja jemand eine Idee, warum das Brot so hochgegangen ist. Möglicherweise irgendeine Reaktion mit dem gerösteten Kernen oder aber einfach eine bessere (höhere) Raumtemperatur beim Gehen. Die habe ich jetzt nicht explizit gemessen.)

    Ich bin mir nicht sicher ob es durch das Rösten oder durch den Xucker light kam, allerdings habe ich dieses mal eher 400ml Wasser als 350ml benötigt bis der Teig eine Konsistenz wie beim Originalrezept hatte.

    Geschmacklich hat das Anrösten der Samen und Kerne ein bisschen mehr Geschmack ins Brot gebracht. Dadurch, dass das Brot stärker aufgegangen ist, ist es auch etwas fluffiger geworden. Das ist natürlich Geschmacksache ob man das so haben möchte oder es lieber kompakter mag.

    Tweet mit Bildern dazu:

    nächste Experimente:
    Wie gesagt, ich möchte probieren auf 1 Würfel Hefe zu reduzieren.
    Außerdem will ich auch mal Sonnenblumenkernen und Mohn experimentieren.
    Gewürze wie Kümmel, Anis, Fenchel oder Koriander bringen sicher auch ein wenig Geschmack ins Brot.
    Vielleicht mache ich auch noch was mit karamellisiertem Xucker light für die Farbe. :smiley:

    Insgesamt kann ich sagen, dass auch bei mir das Brot keinen negativen Einfluss auf mein Gewicht hat.

    Vielleicht konnte ich hiermit ja den ein oder anderen dazu anregen dieses leckere Brot zu backen oder auch ein wenig damit zu experimentieren. :wink:

    Viele Grüße und viel Spaß beim Experimentieren und Backen
    Michael
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